Neue Studie zu Digitalen Kompetenzen von HR: HR hat keine Angst – aber auch kein Konzept?

Unter dem Titel „Auf dem Weg zur Lernenden Organisation – Kompetenzen für die Personalentwicklung“ haben die Universität St. Gallen, das swiss competence centre for innovations in learning und die Deutsche Gesellschaft für Personalführung eine Studie zu zukünftig benötigten Kompetenzen in HR herausgegeben.

Während die Befragten berichten, dass die Change Management-Kompetenzen sowie die Soft Skills im Umgang mit Digitalen Medien sehr hoch eingeschätzt werden, werden folgende Bereiche deutlich schwächer eingestuft:

  • der digitale Reifegrad von Unternehmen sowie der Personalentwicklung im Besonderen,
  • das Wissen im Bereich fortgeschrittener Digitalisierung (z. B. Big Data und Analytics) sowie
  • das Wissen über konkrete Verfahren und Methoden.

Digitalisierungsstrategie sowie ein Konzept zur Entwicklung digitaler Kompetenzen fehlen häufig

Eine zentrale Botschaft ist für mich, dass die Einstellung gegenüber der fortschreitenden Digitalisierung sehr positiv ist: 86 Prozent der Befragten glauben, dass die Digitalisierung eher Vor- als Nachteile mit sich bringt, nur 14% haben „Angst vor Überforderung durch die zunehmende Digitalisierung“, so die Studie.

86% der Befragte glauben, dass die Digitalisierung eher Vor- als Nachteile bietet

Als 9 zentrale Handlungempfehlungen führen die Studienautoren die folgenden Handlungsfelder an:

handlungsempfehlungen_digital_hr

Die gesamte Studie kann hier heruntergeladen werden.

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